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1. Mannschaft Fußball Herren

Nürnberg 22.11.09
Wie schon in den letzten erfolgreichen Auswärtsspielen begannen die Schwaiger aus einer kompakten Deckung mit überfallartigen Angriffen über die Spitzen Kacar und Florian Dünfelder. Und mit dieser erfolgreichen und gut umgesetzten Taktik stürzten die Gäste die Heimelf von einer Verlegenheit in die andere. Im Zweiminutentakt boten sich hervorragende Einschussmöglichkeiten bevor die „Poster“ in der 10. Spielminute das erste Mal vor dem, im Wechsel mit Neubauer wieder eingesetzten Heiko Saß im Schwaiger Kasten, auftauchten. Dabei übersprang Saß mit dem Ball die Strafraumgrenze, was zu einer Freistoßentscheidung von Schiri Brütting führte. Aber trotz zweimaliger Ausführung wurde diese Chance von den Nürnberger Vorstädtern ebenso kläglich vergeben wie die restlichen Angriffsversuche bis kurz vor der Halbzeit. Anders dagegen die Gäste, die in der 18. Spielminute endlich zur verdienten Führung kamen. Edin Kacar war wieder einmal auf der linken Seite auf und davon geeilt, scheiterte aber an Torhüter Stephen Kleesattel. Den Abpraller köpfte Florian Dünfelder an die Querlatte und diesen Abpraller donnerte er dann, allerdings nun schon heftig bedrängt, in die Maschen. In der 32. Minute bereits der zweite Treffer. Als Florian Dünfelder auf halbrechter Position gefoult wurde, nutzte Robert Larisch die Chance und setzte den Freistoß an der falsch postierten Mauer vorbei ins Netz. Leider schafften es die Schwaiger wieder einmal nicht ohne Gegentreffer in die Pause zu kommen. Völlig überraschend spitzelte Daniel Maderer eine lange Flanke von links  zum Anschlusstreffer ins Netz.

Nach der Pause hatten die Gäste ein kurzes Strohfeuer der Heimelf zu überstehen bis sich in der 53. Minute wieder der kaum zu bremsende Florian Dünfelder durchsetzte und unaufhaltsam über rechts in den Strafraum eindrang, bis ihn der eingewechselte Winkler hart attackierte, so dass er zu Fall kam. Über die Berechtigung des von Schiri Brütting verhängten Strafstoßes kann man diskutieren. Edin Kacar fackelte nicht lange und verwandelte kurz und trocken zur 1:3 Führung. Als nur 4 Minuten später Post´s Spielmacher Michael Peric mit gelb/rot vom Platz musste, schien das Spiel gelaufen. Doch die Gäste schienen wieder einmal Angst vor der eigenen Courage zu bekommen. Denn statt ihr bisheriges Spiel gegen einen dezimierten Gegner noch konsequenter durchzuziehen, wurden die Bälle nur noch nahezu planlos aus der Abwehr geschlagen und die Heimelf gewann immer mehr Oberwasser. Konnte Saß noch in der 63. Minute mit einer „bundesligareifen“ Parade einen Kopfball von Maderer aus kurzer Distanz  entschärfen, musste er in der 73. Minute wieder hinter sich greifen, als wiederum Maderer einen Pass in die Schnittstelle der Innenverteidigung aufnahm und dem herausstürzenden Saß keine Chance ließ. Es kam aber noch schlimmer.
In der 83. Minute riskierte Saß im Strafraum gegen Paulus Kopf und Kragen, kam aber dennoch zu spät und der Stürmer stürzte über das Abwehrbein des Keepers. Doch der kleine Antreiber des Post SV, Sebastian Born, jagte den Strafstoß am rechten Pfosten vorbei. Die Heimelf blieb zwar trotz Unterzahl weiter am Drücker, versuchte es aber zu sehr mit der Brechstange. In der 92. Minute dann die endgültige Entscheidung. Larisch schloss einen Konter Richtung Tor ab und ein Abwehrspieler stocherte den Ball noch über die Linie.
Nachdem die anderen Kellerkinder ebenfalls punkteten bleiben die Schwaiger, trotz des Sieges, weiter Tabellenvorletzter. Aber, der Blick nach oben ist nach wie vor nicht hoffnungslos.

Aufstellung Post SV:
Stephen Kleesattel, Markus Hübner (33. Patrick Winkler), Alexander Hitz, Marco Ettinger, Daniel Maderer, Daniel Paulus, Stefan Kühnlein, Mario Bierbrauer, Marco Carosella, Sebastian Born, Michael Peric.

Aufstellung SV Schwaig:
Heiko Saß,  Julian Meyer, Tobias Parakenings, Christian Lorenz, Volkan Ak, Daniel Munkert, Michael Gruber, Sebastian Somann  Florian Dünfelder (89. Akin Özdemir),  Robert Larisch, Edin Kacar (65. Lothar Thurner).


Schiedsrichter: Steffen Brütting (SV Mittrelehrenbach)

Zuschauer: 120



Günther Grimm