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1. Mannschaft Fußball Herren

Die erste und zweite Mannschaft haben ihr Klassenziel nicht erreicht.



Mit vielen Erwartungen gingen beide Mannschaften in die Saison 2010/2011. Hatte doch die erste Mannschaft  in der Vorsaison, wenn auch knapp, den Abstieg aus der Bezirksliga vermeiden können und die zweite Mannschaft schlug sich in einer von ersten Mannschaften dominierten Klasse als beste zweite Mannschaft äußerst achtbar.

Die erste Mannschaft startete mit ihrem bisherigen Coach Manfred Krimm in die neue Saison, doch schon bald zeichnete sich ab, dass der Draht von Mannschaft zu Trainer merklich abgekühlt war, was sich durch die anfänglichen Misserfolge in der laufenden Saison noch verstärkte. Hinzu kamen verletzungsbedingte Ausfälle von Stammspielern, die dazu führten, dass bis zur Winterpause nur ganze 9 Punkte auf Schwaiger Seite verbucht werden konnten. Die Trennung von Trainer Krimm war eigentlich die logische Konsequenz und mit Jens Hamann, einem langjährigen, ehemaligen Spieler der 1. Mannschaft übernahm ein, zumindest sportlich gesehen, Urschwaiger die Trainingsleitung, unterstützt von Thomas di Stasio, der für die Konditionsarbeit und das Torwarttraining zuständig war. Brachten dann die Vorbereitungsspiele im Winter ansehnliche Ergebnisse, musste man bereits im ersten Punktspiel wieder in einem unglücklich geführten Spiel die Punkte lassen. Erst eine Umstellung im Deckungsverband brachte wieder erfolgreiche Ergebnisse. Aber in entscheidenden Spielen gegen Mitkonkurrenten verlor man nicht nur unnötig die Punkte, sondern innerhalb eines Spieles auch die komplette Angriffsformation durch Verletzung. So erwies sich die Hypothek der nur neun Punkte aus der Vorrunde als zu schwer und der Abstieg war, trotz des Platzes 4 in der Rückrundentabelle bis kurz vor Schluss, nicht mehr zu vermeiden.

Bei der zweiten Mannschaft wurde mit Uwe Zettner ein eigener Trainer installiert, der sich als Glücksgriff für die Mannschaft herauskristallisierte. Ihm gelang es mit einer professionellen Trainingsgestaltung die Spieler nicht nur für das Training, sondern auch für die Spiele zu motivieren. In die äußerst erfolgreiche Saison fiel nur ein Wermutstropfen. Man verlor zwei Mal gegen den einzigen echten Konkurrenten in der Liga, die zweite Garnitur des FC Hersbruck, obwohl spielerisch absolut gleichwertig. So ging man mit 1 Punkt Rückstand als Tabellenzweiter durchs Ziel und musste in die Relegation, wo man mit einer indiskutablen Leistung an der 2. Mannschaft des TSV Neunkirchen am Brand scheiterte. Wahrscheinlich war der Erfolgsdruck, unter den sich die Mannschaft selbst gesetzt hatte, einfach zu groß. Aber auch hier kam noch Verletzungspech dazu. Erstens musste die Mannschaft selbst verletzte Spieler ersetzen und dann hatten Spieler, die in der Relegation hätten eingreifen können, wegen Verletzungen in der 1. Mannschaft einspringen müssen, die dann durch das Reglement nicht mehr in der zweiten Mannschaft eingesetzt werden durften.

Insgesamt müssen nun beide Mannschaften in der neuen Saison neue Anläufe in anderen Ligen starten. Die erste Mannschaft, bedingt durch den Abstieg, in der Kreisliga, die zweite Mannschaft zusammen mit vermutlich wieder leistungstärkeren ersten Mannschaften in einer, wahrscheinlich durch regionalere Einteilung, interessanteren Spielklasse. Nicht auszuschließen sind dann eine Reihe von Derbys mit den ersten Mannschaften vom TSV Behringersdorf, den beiden Röthenbacher Clubs oder TSV Rückersdorf. Nachdem die strategisch wichtigen Spieler der ersten und zweiten dem Verein wahrscheinlich erhalten bleiben strebt die erste Mannschaft natürlich die sofortige Rückkehr in die Bezirksliga an. Als neuer Übungsleiter wurde für die bisherigen Trainer Hamann und di Stasio der ehemalige Regionalligaspieler Denis Opcin vom SC Feucht verpflichtet. Hamann und di Stasio treten aus beruflichen Gründen etwas kürzer, wirken aber weiterhin als Cotrainer mit. Die zweite Mannschaft wird mit Uwe Zettner weiterarbeiten und die Hauptaufgabe wird nach wie vor sein, nachrückende Spieler aus der Jugendabteilung im Seniorenbereich zu fördern und eventuell an die erste Mannschaft heranzuführen. Sollte dabei ein Aufstiegsplatz erreicht werden, wäre das Soll natürlich übererfüllt und wünschenswert.

Ich wünsche beiden Mannschaften für ihre Vorhaben nur das Allerbeste.



Günther Grimm