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1. Mannschaft Fußball Herren

Schwaig 15.04.14
In einem echten Spitzenspiel konnte der SV Schwaig am Dienstagabend den Tabellenzweiten ASV Zirndorf mit 3:1 besiegen und hielt sich die Möglichkeiten offen, die Landesliga im Auge zu behalten. Unter den Augen von Marek Mintal stachen aus einer überragenden Mannschaftsleistung, außer dem an diesem Abend in einer bestechenden Form aufspielenden Ex-Cluberer Christoph Weber noch 2 Akteure heraus und zeigten, wie wertvoll sie für das Kollektiv sind. Zum einen Reservekeeper Patrick Rutte, der mit einer fehlerlosen Partie aufwartete und Ingo Platschek. Der kleine Außenverteidiger, der häufig durch seinen Dienst ausgebremst wird, hatte die linke Zirndorfer Angriffsseite voll im Griff und machte eines seiner besten Spiele im SVS-Trikot. Mit dem ASV Zirndorf stellte sich zudem der bisher spielstärkste Gegner im Schwaiger Sportzentrum vor.

Beide Mannschaften legten los wie die Feuerwehr, ohne sich Zwingendes zu erarbeiten. Doch bereits in der 9. Minute schlug das Schwaiger „Phantom“ erstmals zu. Einen von Marcus Bauer über die gesamte Deckung genau auf Weber gezirkelten Freistoß in der 9. Minute versenkte der aus spitzem Winkel an ASV Keeper Tschinkl vorbei zur Schwaiger Führung. Der Zirndorfer Keeper war an diesem Abend der Pechvogel des Spieles, denn genau so wie der nicht unhaltbar scheinende Kopfball war der 2. Treffer vermeidbar. Denn nach einer viertel Stunde erhielt Weber das Leder auf halblinks, kurvte nach innen, umtanzte zwei Gegenspieler und zog ab. Trotz der Präzision, dass der Ball noch an den Innenpfosten klatschte, schien auch dieser Treffer haltbar. Und dann der dritte Fauxpas. Nur drei Zeigerumdrehungen weiter drang Weber wieder über halblinks in den Strafraum ein und der Unglücksrabe Tschinkl mähte ihn von hinten um. Elfmeter! Diesen führte der Gefoulte selbst aus und dieses Mal hatte der Torsteher keine Chance. Schwaig hätte, obwohl es nun deutlich den Fuß vom Gas nahm, sogar noch das 4:0 erzielen können, aber Marco Ranft ließ sich bei seinem Alleingang in einen zu spitzen Winkel drängen und traf dann nur noch das Außennetz. Einzig ein Redl-Freistoß in der 36. Spielminute, der übers Lattenkreuz strich, brachte nochmals Gefahr für Ruttes Kasten.

Zirndorfs Trainer Hermann schien mit seiner Elf in der Kabine ein ernstes Wort gesprochen zu haben und nahm auch 2 Auswechslungen vor. Außerdem schien die deutliche Führung bei den Schwaigern ein gewisses Sicherheitsgefühl zu hinterlassen. Auf jeden Fall startete Zirndorf im Stil einer Spitzenmannschaft, die noch nicht aufgegeben hatte. Und tatsächlich gelang ihnen bereits in der 50. Spielminute durch den eingewechselten Marcus Schmitt der Anschlusstreffer. Dieser schnelle Treffer brachte die Heimelf jedoch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und es entwickelte sich ein Kampf mit offenem Visier. Weber stand kurz vor seinem 4. Treffer, Wonner scheiterte in der 63. Minute am Pfosten und Rutte war im Ernstfall auch noch da. Doch hätte der gut leitende Schiedsrichter Peplinski Mitte der 2. Halbzeit einen Zweikampf zwischen Dünfelder und Schmitt mit Strafstoß geahndet, wäre es tatsächlich für Schwaig noch eng geworden. So aber spielte der ASV unverdrossen weiter nach vorne und setzte sich damit natürlich zunehmend der Gefahr erstklassiger Konter aus. Möller scheiterte leichtfertig mit einem Heber an Tschinkl und Zitting und Wolf vergaben beste Möglichkeiten nach Vorarbeit von Weber.

So blieb es unter dem Strich nach einem hochklassig und dramatisch verlaufenen Spiel beim nicht unverdienten Sieg der Heimelf.


Schiedsrichter:
Andreas Peplinski (Post SV Nbg.)

Zuschauer:
160



Günther Grimm