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1. Mannschaft Fußball Herren

Nürnberg 02.11.14
Die Sorgenfalten von Trainer di Stasio auf Schwaiger Seite waren unübersehbar. Musste er doch kurzfristig zu der langen Verletztenreihe auch noch Bauer, Vitzethum und Kapitän Dünfelder einreihen und nach 10 gespielten Minuten auch den bereits angeschlagen ins Spiel gegangenen Marco Ranft ersetzen. Dementsprechend zweckgebunden sah auch die Formation der Gäste aus. Hinten nur nichts zu lassen, mit Bogendörfer als Innenverteidiger. Fazit nach dem Abpfiff, die Truppe hatte es, um den heute sehr viel Ruhe und Souveränität ausstrahlenden, Heiko Saß im Tor recht ordentlich gemacht und sich gegen die technisch sehr überlegenen Gastgeber durch Disziplin mit drei Punkten belohnt.

Die einzige Spitze, Waldmann, stand oftmals gegen eine Überzahl von Gegenspieler und selbst der für Ranft eingewechselte Philip Hahn, etatmäßiger Mittelstürmer der zweiten Mannschaft, musste sehr viel nach hinten arbeiten und wurde nicht wegen der Risikofreude von Trainer di Stasio eingewechselt, sondern weil keine anderen Alternativen auf der Bank saßen. So blieben auch beide Torhüter an diesem Tag relativ beschäftigungslos, weil auch bei Cagrio Spor Personal, unter anderem Ramazan Yüce, fehlte.
Schiedsrichter Holger Hofmann leitete die Partie ruhig und gelassen, wenn er auch, zum Ärgernis der Schwaiger zwei vielversprechende Konter der Schwaiger zurückpfiff und jeweils, ohne den Vorteil ab zu warten, Freistoß für Schwaig gab. Der einzige Treffer des Tages fiel in der 61. Spielminute nach einem Standard, den Christian Lorenz von halblinks in den Strafraum trat und Torhüter Bechloul den Ball am Elfmeterpunkt mit einer Faust mittig aus dem Strafraum boxte, genau vor die Füße von Daniel Möller, der aus 18 Metern volley abzog und zwischen Freund und Feind hindurch den Ball in die Maschen jagte.
Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel der Schwaiger keine Grenzen, hatte man doch, erstmals auf diesem Sportgelände die türkische Mannschaft besiegen können, was unter diesen personellen Umständen niemand im Umfeld der Schwager erwartet hätte.

Günther Grimm