Wilde Väter

Wie alle Jahre wurde ein Weihnachtsmarkt im nördlichen Bayern besucht, diesmal Kulmbach. Unsere Fahrt startete aufgrund von geänderten Fahrplänen der Bahn 1 Stunde früher, so dass wir bereits gegen 10:30 h in Kulmbach eintrafen. Glücklicherweise fand in Kulmbach ein Kunsthandwerkermarkt statt, der uns nicht nur die Stunde überbrückte, sondern bei unseren mitgereisten Frauen große Freude auslöste, da es jede Menge handwerklicher Kunstgegenstände zu bestaunen und natürlich auch zu kaufen gab.
Den Mittagstisch nahmen wir in der Kulmbacher Kommbräu ein, die mit eigenem hervorragenden Bieren und gutem Essen verwöhnte. Vor der Brauerei wartete dann bereits Jürgen, unser Stadtführer, der uns mit schnellem Schritt die Stadt Kulmbach näher brachte und auch die im Vorfeld bestellten Witze zum Besten gab, die jedoch eine längere Anlaufzeit benötigten, bis diese auch bei uns ankamen. Danach teilte sich die Gruppe, da die Brauereiführung auf dem ehemaligen Gelände der Mönchshofbrauerei unser nächster Programmpunkt war, jedoch unsere Damen von der Faszination des Kunsthandwerkermarktes magisch angezogen wurden.
Im Brauereimuseum erwartete uns bereits ein sachkundiger Führer, der nicht nur über das frühere handwerkliche Bierbrauen sprach, sondern auch erklärte, weshalb Kulmbach aufgrund seines weichen Wassers „heimliche Hauptstadt des Bieres“ genannt wird. Die kurzweilige Führung endete in einem „kleinen“ Umtrunk, den einige „Wilder Väter“, aufgrund des guten Bieres, lieber „groß“ als „klein“ gehabt hätten.
Anschließend ging es zum Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz, der mit Glühwein, Bratwürsten und sonstigen Schmankerln einlud.

Karl Braun